Avodah Zarah 118

Kapitel 118

א ובדודורין אע"פ שהיין מזלף עליהן מותר א"ל הביא קאמרת אנא לכתחלה קאמינא
1 und Kübeln in die Kelter gebracht hat, so sind sie, obgleich der Wein auf sie trieft, erlaubt!? Dieser erwiderte: Du sprichst von dem Falle, wenn er gebracht hat, ich meine es von vornherein.
ב ההוא אתרוגא דנפל לחביתא דחמרא אידרי עובד כוכבים ושקליה אמר להו רב אשי נקטוה לידיה כי היכי דלא לשכשיך ביה וברצוה עד דשייפא
2 Einst fiel ein Etrog in ein Faß Wein, und ein Nichtjude sprang herbei und holte ihn heraus. Da sprach R. Aši: Haltet ihm die Hände fest, damit er nicht [im Weine] plätschere, und neiget [das Faß], bis es leer ist.
ג אמר רב אשי האי עובד כוכבים דנסכיה לחמרא דישראל בכוונה אע"ג דלזבוניה לעובד כוכבים אחרינא אסור שרי ליה למישקל דמיה מההוא עובד כוכבים מאי טעמא מיקלא קלייה
3 R. Aši sagte: Wenn ein Nichtjude Wein eines Jisraéliten absichtlich libiert, so darf man, obgleich man ihn nicht an Nichtjuden verkaufen darf, von diesem Nichtjuden Ersatz nehmen, dann er hat ihn vernichtet.
ד אמר רב אשי מנא אמינא לה דתניא עובד כוכבים שנסך יינו של ישראל שלא בפני עבודת כוכבים אסור ורבי יהודה בן בבא ורבי יהודה בן בתירא מתירין משום שני דברים אחד שאין מנסכין יין אלא בפני עבודת כוכבים ואחד שאומר לו לא כל הימנך שתאסור ייני לאונסי
4 R. Aši sagte: Woher entnehme ich dies? Es wird gelehrt: Wenn ein Nichtjude den Wein eines Jisraéliten in Abwesenheit eines Götzen libiert, so ist er verboten. R. Jehuda b. Baba und R. Jehuda b. Bethera erlauben ihn aus zwei Gründen: erstens libiert man Wein nur in Anwesenheit eines Götzen, und zweitens kann [der Eigentümer] sagen: wie kommst du dazu, meinen Wein gegen meinen Willen verboten zu machen!?
ה ההיא חביתא דחמרא דאישתקיל לברזא אתא עובד כוכבים אידרי אנח ידיה עילויה אמר רב פפא כל דלהדי ברזא חמרא אסיר
5 Einst fiel aus einem Faße der Spund heraus, und ein Nichtjude sprang herbei und legte die Hand auf das Spundloch. Da entschied R. Papa: Was sich [vom Strahle] bis zum Spundloche befindet, ist verboten,